König Salomons Ängste. Aus dem Französischen von Eugen Helmlé.
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Ajar, Emile

König Salomons Ängste. Aus dem Französischen von Eugen Helmlé. (1980)

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ISBN: 9783100015020 bzw. 3100015029, in Deutsch, Frankfurt, S. Fischer Verlag, gebundenes Buch, gebraucht.

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305 Seiten. Illustrierte Originalbroschur.Guter Zustand. Einbandrücken gebräunt. Frisches Leseexemplar. - Fünfzig Jahre lang hat Salomon mit der Konfektion Geschäfte gemacht., soll er sich jetzt im Alter davon trennen? Rubinstein findet eine ihm gemäße Lösung: Nicht Hosen läßt er auf die Pariser regnen, sondern Wohltätigkeit. Früchte, Blumen, telefongespräche spendet er den selbstmördern der Nacht, den unzufriedenen 14jährigen und vor allem den "Vormaligen", den Alten". Der gar nicht weise König Salomon kämpft auf diese Art gegen die Einsamkeit und die Angst vor dem Sterben. - Romain Gary (Geburtsname Roman Kacew) * 8. Mai 1914 in Vilnius, Litauen (Geburts-Nationalität russisch) 2. Dezember 1980 in Paris, Frankreich) war ein französisch-jüdischer Pilot, Schriftsteller, Regisseur, Übersetzer und Diplomat. Er schrieb ganz überwiegend auf Französisch, auch wenn die englische Fassung zuerst erschienen ist, was öfters vorkam. Leben: Romain Gary wuchs in seiner Geburtsstadt Vilnius und später in Warschau, Polen auf. Als er elf Jahre alt war, verließ sein Vater, Arieh-Leib Kacew[3], die Familie und heiratete ein zweites Mal. Gary blieb bei seiner Mutter, Nina Owczinski, die ihn von nun an alleine großzog. 1928 zogen Mutter und Sohn nach Nizza, Frankreich, wo Gary seine Schulausbildung abschloss. Anschließend studierte er Rechtswissenschaft in Aix-en-Provence und in Paris. 1938 ging er zur französischen Luftwaffe und wurde in Salon-de-Provence dazu ausgebildet, Kampfflugzeuge zu fliegen. Bald wurde er selbst zum Ausbilder für Schießübungen ernannt. Nachdem die Deutschen Frankreich 1940 besetzt hatten, floh er nach England und trat der Luftwaffe von France libre unter Charles de Gaulle bei. Er avancierte zum Staffelhauptmann der Bomberstaffel Lorraine und kämpfte in England, Afrika, Äthiopien, Libyen und in der Normandie. Für seine Verdienste wurde er zum Kommandeur der Ehrenlegion erklärt und mit dem Ordre de la Libération ausgezeichnet. 1945 heiratete er die britische Schriftstellerin und Journalistin Lesley Blanch. 1945 wurde er Sekretär im französischen Außenministerium und Berater in den Botschaften in Sofia und Bern und arbeitete in der Direction d'Europe am Quai d'Orsay in Paris. Von 1952 bis 1956 war er Sprecher bei den Vereinten Nationen, wurde anschließend zum Bolivien-Beauftragten ernannt und Generalkonsul in Los Angeles, USA. 1961 beendete er seine politische Karriere. Seine Frau ließ sich 1962 von ihm scheiden. Während der folgenden zehn Jahre reiste er viel, schrieb das Drehbuch für Der längste Tag (1962) und drehte zwei Filme (Birds in Peru (1968) und Kill! (1971)). Am 16. Oktober 1962 heiratete Gary die amerikanische Schauspielerin Jean Seberg. (Alexandre) Diego Gary, ihr erstes gemeinsames Kind, wurde 1963 geboren. 1970 wurde Jean Seberg erneut schwanger, verlor das Baby jedoch im siebten Monat. Die Ehe wurde im selben Jahr geschieden. Seberg versuchte an jedem folgenden Todestag ihrer 1970 vorzeitig verlorenen Tochter sich das Leben zu nehmen. 1978 warf sie sich in der Pariser Metro vor einen Zug, überlebte aber. Im September 1979 wurde sie tot auf der Rückbank ihres Autos aufgefunden. Romain Gary, den der Tod seiner Ex-Frau in Depressionen gestürzt hatte, erschoss sich ein Jahr später am 2. Dezember in Paris. In seinem Abschiedsbrief hinterließ er folgende Nachricht: No connection with Jean Seberg. Lovers of broken hearts are kindly asked to look elsewhere. Obviously, one could blame this on nervous depression. But then, one would have to admit that it has lasted since I reached manhood and has permitted me to carry on my literary work. Why then? Perhaps one must seek the answer in the title of my autobiography, The Night Will Be Peaceful, and in the last words of my last novel because it could not be said better: 'I have finally explained myself fully. (Time December 15, 1980). Werk: Bereits 1935 veröffentlichte er in der französischen Zeitschrift Gringoire zwei Kurzgeschichten: L'Orage, über eine gescheiterte Ehe, und die in Indochina spielende Erzählung La petite femme.[4] Obwohl die Zeitung für ihre antisemitische Einstellung bekannt war, entschied sich der jüdischstämmige Gary für eine Publikation in diesem Blatt, vermutlich, weil es beinahe eine Million Leser erreichte. 1945, nachdem er in den diplomatischen Dienst eingetreten war, veröffentlichte Gary seinen ersten Roman, Éducation européenne, den er während des Krieges zwischen zwei Missionen geschrieben hatte. Das Werk wurde in siebenundzwanzig Sprachen übersetzt und mit dem Kritikerpreis ausgezeichnet. Es ist die Geschichte eines vierzehnjährigen polnischen Jungen, der während der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg einer Widerstandsgruppe beitritt und langsam zum Mann heranwächst. Die deutsche Version wurde aus der amerikanischen Fassung übersetzt, die von Gary 1959 in Kalifornien selbst erstellt worden war. Für Les racines du ciel erhielt er 1956 und für La vie devant soi 1975 den Prix Goncourt. Er ist damit der einzige Schriftsteller, der zweimal mit diesem bedeutenden Preis ausgezeichnet wurde, denn der Prix Goncourt wird eigentlich nicht mehrfach an dieselbe Person vergeben. Es war in diesem Fall nur möglich, weil Gary La vie devant soi unter seinem Pseudonym Émile Ajar veröffentlicht hatte. Erst nach seinem Tod wurde entdeckt, dass Gary mit Ajar identisch war. Nach Romain Gary wurde das Centre Culturel Français Romain Gary de Jérusalem benannt. Pseudonyme: Das Pseudonym Émile Ajar, unter dem Gary zeitweise veröffentlichte, wird in einem seiner Bücher mit Paul Pawlowitsch als bürgerlichen Namen angegeben, ein freier Schriftsteller, der 1940 in Nizza geboren sein soll. Paul Pawlowitsch war der Groß-Cousin Garys. Der Verlag Werner Classen in Zürich beteiligte sich 1977 am Verwirrspiel, indem er auf dem Waschzettel von Monsieur Cousin und die Einsamkeit der Riesenschlangen schrieb: Émile Ajar, 1940 in Nizza geboren, bekennt in seinem Lebensbericht Pseudo: Ich habe meine Bücher alle in Kliniken geschrieben, auf Anraten der Ärzte, die mir sagten, dies hätte für mich einen therapeutischen Effekt. Zuerst rieten sie mir, Bilder zu malen, aber das hat zu nichts geführt. Gary lüftete das Geheimnis nach seinem Freitod in einem hinterlassenen Text.Beachten sie meinen Zusatztext. Der Schutzumschlag des Buches ist verletzt. Hardcover.
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9783100015020 - Ajar, Emile: König Salomons Ängste. Aus dem Französischen von Eugen Helmlé.
Ajar, Emile

König Salomons Ängste. Aus dem Französischen von Eugen Helmlé. (1980)

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ISBN: 9783100015020 bzw. 3100015029, in Deutsch, Frankfurt, S. Fischer Verlag, gebundenes Buch, gebraucht, Erstausgabe.

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Von Privat, Ludothek, [253619].
305 Seiten. Illustrierte Originalbroschur. Guter Zustand. Einbandrücken gebräunt. Frisches Leseexemplar. - Fünfzig Jahre lang hat Salomon mit der Konfektion Geschäfte gemacht., soll er sich jetzt im Alter davon trennen? Rubinstein findet eine ihm gemäße Lösung: Nicht Hosen läßt er auf die Pariser regnen, sondern Wohltätigkeit. Früchte, Blumen, telefongespräche spendet er den selbstmördern der Nacht, den unzufriedenen 14jährigen und vor allem den "Vormaligen", den Alten". Der gar nicht weise König Salomon kämpft auf diese Art gegen die Einsamkeit und die Angst vor dem Sterben. - Romain Gary (Geburtsname Roman Kacew) * 8. Mai 1914 in Vilnius, Litauen (Geburts-Nationalität russisch) 2. Dezember 1980 in Paris, Frankreich) war ein französisch-jüdischer Pilot, Schriftsteller, Regisseur, Übersetzer und Diplomat. Er schrieb ganz überwiegend auf Französisch, auch wenn die englische Fassung zuerst erschienen ist, was öfters vorkam. Leben: Romain Gary wuchs in seiner Geburtsstadt Vilnius und später in Warschau, Polen auf. Als er elf Jahre alt war, verließ sein Vater, Arieh-Leib Kacew[3], die Familie und heiratete ein zweites Mal. Gary blieb bei seiner Mutter, Nina Owczinski, die ihn von nun an alleine großzog. 1928 zogen Mutter und Sohn nach Nizza, Frankreich, wo Gary seine Schulausbildung abschloss. Anschließend studierte er Rechtswissenschaft in Aix-en-Provence und in Paris. 1938 ging er zur französischen Luftwaffe und wurde in Salon-de-Provence dazu ausgebildet, Kampfflugzeuge zu fliegen. Bald wurde er selbst zum Ausbilder für Schießübungen ernannt. Nachdem die Deutschen Frankreich 1940 besetzt hatten, floh er nach England und trat der Luftwaffe von France libre unter Charles de Gaulle bei. Er avancierte zum Staffelhauptmann der Bomberstaffel Lorraine und kämpfte in England, Afrika, Äthiopien, Libyen und in der Normandie. Für seine Verdienste wurde er zum Kommandeur der Ehrenlegion erklärt und mit dem Ordre de la Libération ausgezeichnet. 1945 heiratete er die britische Schriftstellerin und Journalistin Lesley Blanch. 1945 wurde er Sekretär im französischen Außenministerium und Berater in den Botschaften in Sofia und Bern und arbeitete in der Direction d'Europe am Quai d'Orsay in Paris. Von 1952 bis 1956 war er Sprecher bei den Vereinten Nationen, wurde anschließend zum Bolivien-Beauftragten ernannt und Generalkonsul in Los Angeles, USA. 1961 beendete er seine politische Karriere. Seine Frau ließ sich 1962 von ihm scheiden. Während der folgenden zehn Jahre reiste er viel, schrieb das Drehbuch für Der längste Tag (1962) und drehte zwei Filme (Birds in Peru (1968) und Kill! (1971)). Am 16. Oktober 1962 heiratete Gary die amerikanische Schauspielerin Jean Seberg. (Alexandre) Diego Gary, ihr erstes gemeinsames Kind, wurde 1963 geboren. 1970 wurde Jean Seberg erneut schwanger, verlor das Baby jedoch im siebten Monat. Die Ehe wurde im selben Jahr geschieden. Seberg versuchte an jedem folgenden Todestag ihrer 1970 vorzeitig verlorenen Tochter sich das Leben zu nehmen. 1978 warf sie sich in der Pariser Metro vor einen Zug, überlebte aber. Im September 1979 wurde sie tot auf der Rückbank ihres Autos aufgefunden. Romain Gary, den der Tod seiner Ex-Frau in Depressionen gestürzt hatte, erschoss sich ein Jahr später am 2. Dezember in Paris. In seinem Abschiedsbrief hinterließ er folgende Nachricht: No connection with Jean Seberg. Lovers of broken hearts are kindly asked to look elsewhere. Obviously, one could blame this on nervous depression. But then, one would have to admit that it has lasted since I reached manhood and has permitted me to carry on my literary work. Why then? Perhaps one must seek the answer in the title of my autobiography, The Night Will Be Peaceful, and in the last words of my last novel because it could not be said better: 'I have finally explained myself fully. (Time December 15, 1980). Werk: Bereits 1935 veröffentlichte er in der französischen Zeitschrift Gringoire zwei Kurzgeschichten: L'Orage, über eine gescheiterte Ehe, und die in Indochina spielende Erzählung La petite femme.[4] Obwohl die Zeitung für ihre antisemitische Einstellung bekannt war, entschied sich der jüdischstämmige Gary für eine Publikation in diesem Blatt, vermutlich, weil es beinahe eine Million Leser erreichte. 1945, nachdem er in den diplomatischen Dienst eingetreten war, veröffentlichte Gary seinen ersten Roman, Éducation européenne, den er während des Krieges zwischen zwei Missionen geschrieben hatte. Das Werk wurde in siebenundzwanzig Sprachen übersetzt und mit dem Kritikerpreis ausgezeichnet. Es ist die Geschichte eines vierzehnjährigen polnischen Jungen, der während der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg einer Widerstandsgruppe beitritt und langsam zum Mann heranwächst. Die deutsche Version wurde aus der amerikanischen Fassung übersetzt, die von Gary 1959 in Kalifornien selbst erstellt worden war. Für Les racines du ciel erhielt er 1956 und für La vie devant soi 1975 den Prix Goncourt. Er ist damit der einzige Schriftsteller, der zweimal mit diesem bedeutenden Preis ausgezeichnet wurde, denn der Prix Goncourt wird eigentlich nicht mehrfach an dieselbe Person vergeben. Es war in diesem Fall nur möglich, weil Gary La vie devant soi unter seinem Pseudonym Émile Ajar veröffentlicht hatte. Erst nach seinem Tod wurde entdeckt, dass Gary mit Ajar identisch war. Nach Romain Gary wurde das Centre Culturel Français Romain Gary de Jérusalem benannt. Pseudonyme: Das Pseudonym Émile Ajar, unter dem Gary zeitweise veröffentlichte, wird in einem seiner Bücher mit Paul Pawlowitsch als bürgerlichen Namen angegeben, ein freier Schriftsteller, der 1940 in Nizza geboren sein soll. Paul Pawlowitsch war der Groß-Cousin Garys. Der Verlag Werner Classen in Zürich beteiligte sich 1977 am Verwirrspiel, indem er auf dem Waschzettel von Monsieur Cousin und die Einsamkeit der Riesenschlangen schrieb: Émile Ajar, 1940 in Nizza geboren, bekennt in seinem Lebensbericht Pseudo: Ich habe meine Bücher alle in Kliniken geschrieben, auf Anraten der Ärzte, die mir sagten, dies hätte für mich einen therapeutischen Effekt. Zuerst rieten sie mir, Bilder zu malen, aber das hat zu nichts geführt. Gary lüftete das Geheimnis nach seinem Freitod in einem hinterlassenen Text. Beachten sie meinen Zusatztext. Der Schutzumschlag des Buches ist verletzt. Hardcover, leichte Gebrauchsspuren, 460g, Deutsche Erstausgabe.
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Gebraucht - Gut AQ - antiquarisches Exemplar, Namenszug / Markierungen möglich, Schnellversand mit dpd - Romain Gary (1914-1982), geboren im litauischen Vilnius als Roman Kacew und als Vierzehnjähriger mit seiner Mutter an die Cote d'Azur emigriert, war Botschafter in Los Angeles, Flieger, Romanautor. Er veröffentlichte unter vier verschiedenen Pseudonymen, schrieb auf französisch und englisch und verbarg seine Identität so gekonnt, daß er als einziger Schriftsteller zweimal den wichtigsten französischen Literaturpreis, den Prix Goncourt, bekam (einmal als Romain Gary, einmal als Emile Ajar). Er war verheiratet mit der Filmschauspielerin Jean Seberg (Außer Atem), die durch ihren Selbstmord zum Mythos geworden ist. Auch Gary wählte den Freitod. -, Gebundene Ausgabe.
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König Salomons Ängste

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